Geschafft, die langersehnten Sommerferien haben vor kurzem begonnen. Dies sorgte auf dem Campus für ein Schuljahresende voller Events – angefangen vom Schüler-Schachturnier bis hin zum Sommerfest, der Sommergala und der Abiturverleihung.

Schüler-Schachturnier für 6-17-Jährige

Ursprünglich für den April 2020 geplant, dann pandemiebedingt verschoben – nach zwei Jahren Zwangspause konnte nun endlich der Schüler-Schachturnier stattfinden. 60 SchülerInnen unterschiedlichen Alters von 20 verschiedenen Schulen aus Berlin und Brandenburg nahmen am Turnier teil. In sieben Stunden und sieben Runden Schweizer System traten die TeilnehmerInnen gegeneinander an. Ein Kind stach besonders hervor, da es sich bei ihm um den deutschen Junior-Schach-Champion des Jahres 2021 handelte. Während die SchülerInnen fleißig über ihren nächsten Schachzug grübelten, schauten einige Eltern drinnen bei Kaffee und Tee zu oder genossen draußen bei gutem Wetter die Grünflächen auf dem Campus.

Am Ende des Schüler-Schachturniers vergab das Organisationsteam Preise an die besten SchachspielerInnen. Die Erst-, Zweit- und Drittplatzierten einer jeden Kategorie erhielten Gewinnerpokale, Siegerurkunden und Gutscheine. Aber auch wenn man nicht zum Siegerkreis gehörte, durfte man sich über Teilnahmezertifikate und das leidenschaftliche Turniererlebnis freuen. Für die Vergabe der Urkunden rief das Organisationsteam jeden Teilnehmenden einzeln auf die Bühne und würdigte dessen Teilnahme.

Sowohl die SchülerInnen als auch die Elternschaft und das Organisationsteam sind mit dem Ergebnis zufrieden, sodass bereits Ende September ein Folgeturnier stattfinden soll. Weitere Infos dazu werden zu gegebener Zeit auf den Webseiten der Wilhelmstadtschulen veröffentlicht.

Abiturverleihung mit Rockmusik der Schulband

Wenige Tage vor dem Schüler-Schachturnier feierten das Wilhelmstadt Gymnasium und die Wilhelmstadt Oberschule mit Begeisterung ihre nunmehr elfte Abiturabschlussfeier. Das Abschlussprogramm fand unter intensiver Beteiligung von Schülern, Lehrern und Eltern statt. Die Schulband bereicherte die Veranstaltung mit Pop- und Rockmusik in unterschiedlichen Sprachen und einer auf die Musik abgestimmten, farbigen Bühnenbeleuchtung. Insgesamt 51 Absolventen verabschiedeten die Wilhelmstadtschulen ins nächste Lebenskapitel. Das Jahrgangsbeste Abschlusszeugnis wiesen dabei zwei Schülerinnen mit 1,0 auf. Knapp dahinter folgte eine vor einigen Jahren zugewanderte Schülerin mit 1,1 als zweitbeste. Neben diesen drei Schülerinnen schafften acht weitere einen Notendurchschnitt mit einer Eins vor dem Komma.

Während viele AbsolventInnen und Besucher in klassischer Abendgarderobe erschienen, kleideten sich zwei Geschwister und ihre Eltern in traditioneller, kamerunischer Kleidung, welche eine große Farbenpracht aufwies (siehe Foto). Die Abschlussveranstaltung endete schlussendlich dann mit dem Werfen der Abschluss-Hütchen. Am Tag darauf fand in der Mensa ebenfalls der Abiball statt, an dem die nunmehr Ex-AbiturentInnen das letzte Mal in großer Runde zusammenkamen und das Ende ihrer Schullaufbahn besiegelten.

Sommerfest mit sechsstündigen Bühnenprogramm

Den krönenden Abschluss für das Schuljahr bildete dann das Campus-Sommerfest. Nach drei Jahren pandemiebedingter Zwangspause konnte er endlich wieder stattfinden. An über 20 Ständen wurde gegrillt, gespielt, gegessen und getrunken. Kinder tobten sich auf den Hüpfburgen aus, ließen sich schminken oder spielten an den anderen Ständen die unterschiedlichsten Spiele. Die Eltern genossen das sechsstündige Bühnenprogramm mit Live-Musik der Schulband und Aufführungen von Kindern. Wem es draußen an diesem Sommertag zu warm war, der konnte im abgedunkelten Kinoraum im kühlen Schulgebäude sich drei Schüler-Kurzfilme anschauen. Zudem nahmen als Ehrengäste Bezirksbürgermeisterin Carola Brückner und Stephan Machulik, Mitglied des Abgeordnetenhauses, am Campus-Sommerfest teil.

Grillen wie am Fließband

Zur Bewältigung der Besuchermassen richtete das Sommerfest-Organisationsteam im Vorfeld ein Drei-Schicht-Betrieb an den gastronomischen Ständen ein. Parallel dazu sorgte das seit den frühen Morgenstunden anwesende Küchenpersonal in der Großküche der Mensa für Nachschub. Wie am Fließband fuhren regelmäßig Wagen zwischen den Essens- und Getränkestände auf der Wiese und der Küche hin und her, um die sich zügig leerenden Vorräte aufzustocken. Beispielsweise nutzte man zur Deckung der Nachfrage des Grill-Verkaufs drei große Kohlegrills gleichzeitig.

Die Anhäufung all dieser Veranstaltungen sorgte für ein Schuljahresende voller Events. Die SchülerInnen, Eltern und das Personal starteten so mit Schwung in die Sommerferien.