Wilhelmstadtschüler gewannen in Jugend forscht sechs Preise – darunter zwei Sonderpreise!

Auch dieses Mal haben zahlreiche WilhelmstadtschülerInnen an Jugend forscht teilgenommen. Insgesamt gewannen sie sechs Preise. Die SchülerInnen wurden vier Mal für den dritten Platz ausgezeichnet. Aufgrund ihres innovativen Forschergeistes haben sie es außerdem auch noch geschafft, mit zwei zusätzlichen Sonderpreisen ausgezeichnet zu werden!

Schon seit einigen Jahren nehmen SchülerInnen vom Campus Wilhelmstadtschulen regelmäßig am Nachwuchswettbewerb Jugend forscht teil. Letztes Jahr gewannen sie sogar den „Jugend forscht Schulpreis 2020“. Sie ließen sich dieses Jahr von der Corona-Pandemie nicht beirren und forschten eifrig an den unterschiedlichsten Themen. Die Preisverleihung fand im Rahmen einer Liveübertragung online statt.

Mobiler Kleiderhaken und Kreiderecycling

Die erforschten Themengebiete decken die unterschiedlichsten Bereiche der Naturwissenschaften ab. So konstruierten Leonid, Linus und Felix einen mobilen Kleiderhaken. Er besteht aus dem Kleiderhaken sowie einem fahrbaren und ferngesteuerten Untersatz. Dadurch kann man, auch wenn kein Kleiderhaken griffbereit ist, ihn per Fernsteuerung zu sich fahren und seine Jacke aufhängen. Durch die großen Reifen und der eingebauten Federung kann er die Traglast der Jacke stemmen.

Das zweite Projekt widmete sich dem Kreiderecycling. Denn insbesondere in Zeiten von Erderwärmung und globaler Klimakrise kommt dem Recycling eine immer größere Bedeutung zu. Nur so kann der globale Ressourcenverbrauch nennenswert gesenkt werden. Noah, Leonardo und Daniel widmeten sich der Frage, inwiefern man Kreidereste recyceln kann. Das Prozedere gestaltete sich einfach. Allerdings ist es wichtig, die Trocknung der recycelten Kreidemasse nicht zu intensiv und auch nicht zu kurz durchzuführen, da sie sonst porös und unbrauchbar wird. Wenn man also Kreidereste systematisch recyceln statt weggschmeissen würde, könnte man den Kreideverbrauch senken und die Umwelt schonen.

Nachhaltiger Ersatz für Pestizide

Pascal und Anastasia hingegen befassten sich mit einem Ärgernis, dass insbesondere an feuchtnassen Wetterperioden zutage tritt: von Schnecken zerfressene und verunstaltete Blumen- und Gemüsebeete im eigenen Garten. Beide SchülerInnen begaben sich auf die Suche nach einem wirksamen und vor allem nachhaltigen Pflanzenschutzmittel. Durch einen Laborversuch fanden sie heraus, dass Kaffeepulver ein gutes Pflanzenschutzmittel darstellt und im Gegensatz zu herkömmlichen Pestiziden auch keine Chemikalien enthält.

Die anderen Gruppen forschten und experimentierten zu folgenden Themen:

  • Können Pflanzen lernen?
  • Gibt es Untergründe, die Katzen meiden?
  • Beeinflusst die Schlafdauer die Konzentration?

Die Wilhelmstadtschüler gewannen in Jugend forscht sechs Preise. Sie gliedern sich in zwei Sonderpreise für Umwelttechnik und für “Experimente für Zuhause”. Die verbliebenen vier Preise gewannen die SchülerInnen in den Kategorien Biologie (zwei Preise), Technik (ein Preis) sowie Arbeitswelt (ebenfalls ein Preis). Inklusive der elf PreisgewinnerInnen nahmen insgesamt 13 WilhelmstadtschülerInnen an Jugend forscht 2021 teil. Manche SchülerInnen wagten sich alleine an ein Projekt heran, andere führten ihre Forschungen wiederum in Zweier- oder Dreier-Gruppen durch.